Historie

MARTINSWERK wurde 1914 als Tochtergesellschaft der Alusuisse für die Herstellung von Hüttentonerde für deren Aluminiumwerke gegründet.
Die Hüttentonerde wurde im Martinswerk mit dem Bayer-Verfahren aus Bauxit hergestellt. Da dieser Prozess erhebliche Mengen an Energie erfordert, wurde das Unternehmen in Bergheim in der Nähe von Köln im rheinischen Braunkohlerevier angesiedelt.

Im Jahre 1994 wurde Bauxit durch handelsübliches Aluminiumhydroxid als Rohmaterial ersetzt und Martinswerk verwandelte sich erfolgreich von einem Hüttentonerde-Lieferanten zu einem der führenden Hersteller von Spezialchemikalien auf der Basis von Aluminiumhydroxid und Aluminiumoxid.

2001 wurde Martinswerk von der Albemarle Corporation übernommen. Im Februar 2016 erwarb die J.M. Huber Corporation durch ihren Geschäftsbereich Huber Engineered Materials (HEM) die Martinswerk GmbH sowie die 50%ige Joint-Venture-Beteiligung bei der Magnifin Magnesiaprodukte GmbH & Co KG, einem Hersteller von hochwertigen Magnesiumhydroxid- und -oxidpulvern mit Sitz in der Breitenau, Österreich.